Manuskript
Schon bei der Arbeit am Manuskript können Sie dafür sorgen, dass die Weiterbearbeitung im Satz möglichst reibungslos verläuft:
- Formatieren Sie Ihre Texte mit Formatvorlagen. Wenn Sie möchten, lege ich Ihnen ein Word-Dokument mit geeigneten Formatvorlagen an.
- Richten Sie sich Ihre Textfläche (Satzspiegel) so ein, dass Sie gut damit arbeiten können. Machen Sie sich in diesem Stadium noch keine Gedanken über das spätere Buchformat; konzentrieren Sie sich auf den Inhalt, die Form spielt jetzt noch keine Rolle.
- Nutzen Sie die automatische Seitenumbruchfunktion und kümmern Sie sich nicht um die Seitenzahlen.
- Fügen Sie Absatzzeichen (¶) nur dort ein, wo Absätze zu Ende sind.
- Überlassen Sie dem Programm die Silbentrennung. Selbst wenn es falsch trennt, nehmen Sie es mit Humor, aber trennen Sie auf keinen Fall mit der Hand; solche Trennungen bleiben im Text stehen und könnten später im Buch mitten in einer Zeile auftauchen. Das ist Ihnen bestimmt schon einmal auf-gefallen. Erst beim Seitenaufbau (Umbruch) werden die Trennungen kontrolliert.
- Versuchen Sie nicht, Textteile durch Leerzeichen an die gewünschte Stelle zu rücken, z. B. um sie zu zentrieren. Im Layoutprogramm sieht es dann sicher nicht so aus, wie von Ihnen beabsichtigt. Legen Sie stattdessen eine spezielle Formatvorlage an oder schreiben Sie eine Satzanweisung (siehe dazu weiter unten).
- Verwenden Sie möglichst Standardschriften. Weisen Sie extra darauf hin, wenn in Ihrem Manuskript nichtlateinische Schrift- oder sonstige Sonderzeichen vorkommen.
- Betten Sie grafische Elemente nicht in das Dokument ein, sondern speichern Sie sie als einzelne Datei unter einem sinnvollen Namen ab. Mit einer Satzanweisung geben Sie an, wo das Element eingesetzt werden soll.
- So enthält Ihr Manuskript nur die nötigsten Formatierungen. Sie können es gerne als doc- oder rtf-Datei übergeben.
Grafische Elemente
- Abbildungen sollten als TIF-Datei abgespeichert werden; gerne für Macintosh und mit LZW-Komprimierung, falls Ihnen das etwas sagt.
- Wandeln Sie farbige Abbildungen vorher in Graustufen um, wenn sie nicht in Farbe gedruckt werden sollen.
- Die Auflösung grafischer Elemente sollte nicht weniger als 300 dpi betragen und das bei der gewünschten Größe. Nachträgliches Hochrechnen der Auflösung führt nicht zu brauchbaren Ergebnissen, weil dem Bild die nötigen Details fehlen.
- Schwarz-weiß-Strichzeichnungen (Bitmap: Abbildungen aus rein schwarzen Elementen ohne Abstufungen) brauchen mindestens 800 dpi Auflösung.
Satzanweisungen
Das sind Hinweise organisatorischer Art, die nicht mitgedruckt werden sollen. Sie werden während der Layoutphase umgesetzt und dann aus dem Text gelöscht.
- [[01_Ameise.tiff]] könnte heißen: Hier die Abbildung 1 mit der Ameise einfügen; in den Klammern steht der Name der Grafikdatei.
Andere Beispiele, die für sich selbst sprechen:
- [[Widmung im oberen Drittel der Seite mittig platzieren]]
- [[Tabelle bitte auf zwei gegenüberliegenden Seiten unterbringen]]
- [[25_Kirchturm.tiff ganzseitig]]
Falls Ihnen etwas unklar ist, zögern Sie nicht, mich jetzt zu fragen.
